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Besenreiser

Besenreiser – was ist das eigentlich?

Der Ausdruck Besenreiser stammt aus dem Volksmund, denn der Mediziner spricht da schon eher von Varikose, aber beide meinen dasselbe. Es handelt sich bei diesem klinischen Bild um oberflächlich sichtbare Venen, die sich verästeln. Sie treten bevorzugt an den Beinen auf und sie können auf eine Erkrankung der tiefer liegenden Venen hinweisen. Dieses Venenleiden wird, wiederum im allgemeinen Sprachgebrauch als Krampfadern bezeichnet. Doch gegen Besenreiser und deren Ausbreitung ist die oder der Betroffene nicht machtlos. Eine familiäre Disposition, an Besenreisern zu leiden, scheint gegeben und so sind in manchen Familien gleich mehrere Mitglieder von Besenreisern und ähnlichen, venösen Veränderungen betroffen.

Besenreiser Muster

Besenreiser am Bein

Auch im Gesicht Möglich

Sogar im Gesicht können Besenreiser vorkommen, auch wenn sie in der Regel meist an den Beinen und insbesondere an den Unterschenkeln zu finden sind. Doch Besenreiser im Gesicht zu haben, empfinden viele der Betroffenen als ganz besonders belastend. Denn im Gegensatz zu den Besenreisern an den Beinen lassen sich die im Gesicht auftretenden Venen nicht verbergen oder nur schlecht überschminken. Daher können Besenreiser im Gesicht zu einer sehr großen, seelischen Belastung werden und wer darunter leidet, möchte sie ganz schnell wieder los werden.

Es ist möglich – Besenreiser entfernen

Die gute Nachricht bei dieser leidigen Sache ist, dass Besenreiser sich durchaus entfernen lassen. Dies geschieht aber erst, nachdem der Betroffene eine tiefer liegende, ernsthafte Venenerkrankung durch den Arzt hat ausschließen lassen. Im Rahmen einer Untersuchung der oberflächlichen Besenreiser wie auch des tiefer liegenden Venensystems wird ausgeschlossen, dass ernsthafte Erkrankungen wie eine tiefergehende Varikose, aber auch eine Leitveneninsuffizienz oder andere Erkrankungen des venösen Systems vorliegen. Dann aber kann eine Verödung der Besenreiser stattfinden oder sie können gelasert werden.

lasern – es ist möglich

In kaum einen medizinischen Bereich sind die Laserstrahlen noch nicht vorgedrungen. So auch bei der Behandlung und Entfernung der lästigen und unschönen Besenreiser, die vielen Menschen ein kleines oder auch ein größeres Stück Lebensqualität rauben. Besenreiser zu lasern ist neben der Verödung inzwischen die gängigste Methode, wieder ein schöneres, glatteres und gesünderes Hautbild zu bekommen. Besenreiser lasern ist möglich und immer mehr Betroffene entscheiden sich für diese neuere Art der Behandlung.

Besenreiser selber entfernen?

Es ist grundsätzlich davon abzuraten, mit dem eigenen Körper zu experimentieren. So lange es sich bei den angewandten Behandlungsmethoden um Cremes, Salben und Tinkturen handelt, die auch der Apotheker empfiehlt, ist wohl wenig dagegen einzuwenden. Allerdings ersetzen diese Versuche der Selbstbehandlung niemals den Gang zum Arzt, der sich Besenreiser auf jeden Fall genauer anschauen sollte. Ob mit Cremes, Salben und Tinkturen Besenreiser verschwinden, mag dahingestellt bleiben. Auch Kompressen und Sport haben sich als wenig einflussreich auf Besenreiser erwiesen. Wirklich zuverlässig hilft das Veröden bei großen und das Lasern bei kleineren Besenreisern – doch von Selbstbehandlung ist abzuraten!

veröden – die herkömmliche Methode

Es ist eine seit langem angewandte Methode der Behandlung, Besenreiser veröden zu lassen. Dies geschieht mittels Verödung, die man auch Sklerotherapie nennt. Oftmals werden die größeren Besenreiser verödet und anschließend die verbleibenden, kleineren Venen, gelasert. Nebenwirkungen können auftreten und sie äußern sich gar nicht zu selten in Pigmentstörungen, weshalb in der ersten Zeit nach der Behandlung direkte Sonneneinstrahlung gemieden werden sollte.

Besenreiser Behandlung

Idealerweise Besenreiser vermeiden

Das Auftreten von Besenreisern kann zwar nicht ganz vermieden werden, aber einiges können wir durchaus bereits im Vorfeld für kleine und große Venen tun. Auch wenn Sport Besenreiser nicht beseitigt, so hilft er, neben einer gesunden Ernährung, viel Flüssigkeit und genügend Schlaf, den Körper in einem guten Allgemeinzustand zu versetzen. Müde Beine werden hochgelegt und auf enge, unbequeme und hohe Schuhe wird verzichtet. Idealerweise Besenreiser vermeiden heißt auch, auf Alkohol und Tabakwaren zu verzichten, denn beides schadet auch und nicht zuletzt dem Venensystem. Wassertreten, Aqua-Gymnastik und Schwimmen entlasten die Venen und helfen, sie gesund zu erhalten.

Dehnungsstreifen lasern lassen

Dehnungsstreifen sind Narben, die immer dann entstehen, wenn die untere Schicht der Haut zu stark gedehnt wurde. Sie sind zwar immer harmlos und schmerzen nicht, aber sie stören das gleichmäßige Hautbild. Jede zweite Frau bekommt Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft und auch alle, die zu schnell abgenommen haben, bekommen häufig die blau schimmernden Streifen am Bauch, an den Oberschenkeln und auch an den Oberarmen. Besonders betroffen sind diejenigen, die von Natur aus ein eher schwaches Bindegewebe haben, aber auch Sportler, die Muskeln aufbauen oder die in der Pubertät zu schnell wachsen, sollten sich nicht wundern, wenn sie Dehnungsstreifen entdecken.

Vor allem Frauen stören die Streifen und sie suchen nach einer Möglichkeit sie zu entfernen. Eine Option sind diverse Cremes, Öle und Lotionen, eine andere Möglichkeit bietet der moderne Laser. Laser haben sich bereits bei der Entfernung von unliebsamen Tattoos einen guten Namen gemacht und auch wenn es um markante Narben geht, dann ist ein Laser eine gute Wahl. Wie sieht es aber mit der Entfernung von Dehnungsstreifen aus? Kann auch hier der Laser helfen?

Besser als Dehnungsstreifen lasern ist den Streifen vorzubeugen.

Alternativen zum Dehnungsstreifen lasern

Mikrodermabrasion und Mesotherapie

Mikrodermabrasion und Mesotherapie stellen zwei Möglichkeiten dar, wie mit einem Laser die Dehnungsstreifen entfernt werden können. Mithilfe der Mikrodermabrasion und der Mesotherapie werden die von den Dehnungsstreifen betroffenen Stellen abgeschliffen. Außerdem werden Extrakte in die untere Hautschicht verbracht, die die geschädigten Hautstellen quasi reparieren und so die Haut wieder elastisch und dehnbar machen. Nach der Behandlung ist das Hautbild wieder ebenmäßig und glatt.

Leider kommen die Krankenkassen für diese Behandlung nicht auf, denn der Laser gehört in diesem Bereich zu den kosmetischen Eingriffen. Wer sich dennoch für die Mikrodermabrasion und Mesotherapie entscheidet, der muss mit Kosten ab 100,- Euro rechnen, je nach Narbenbildung und Hautbild. Der Eingriff ist schmerzlos, aber es sind mehrere Sitzungen bei einem plastischen Chirurgen notwendig, wenn die Dehnungsstreifen sehr ausgeprägt sind.

Die Behandlung mit iLipo

Auch mit iLipo gibt es die Möglichkeit unschöne Dehnungsstreifen verschwinden zu lassen. Bei dieser Form der Laserbehandlung werden die Hautstellen, an denen sich Streifen zeigen, mittels eines sehr feinen Diamanten entfernt. Durch diesen Vorgang wird die Durchblutung in den Zellen der Unterhaut angeregt. Zusätzlich kommt eine starke Lichttherapie zum Einsatz, die die lästigen Fettzellen einfach dahin schmelzen lässt. Das für die Haut so wichtige Kollagen und Elastin kann sich erneuern und das Hautbild verbessert sich deutlich, die Haut ist wieder straff und die Dehnungsstreifen verblassen.

Die Kosten für diese Behandlung liegen bei 75,- Euro pro Sitzung und in der Regel sind mindestens sechs Sitzungen notwendig. Aber wie oft die Therapie wiederholt werden muss, das richtet sich nach der jeweiligen Haut und nach der Stärke der Dehnungsstreifen.

Vorbeugen lohnt sich

Schwangere Frauen sind gut beraten, schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft die Haut immer wieder einzucremen, denn auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Dehnungsstreifen eine zu große Fläche einnehmen. Je größer die Fläche ist, umso aufwendiger wird es später, wenn eine Lasertherapie gemacht werden soll. Auch die Zeit, in der der Laser die Haut behandelt, wird kürzer und damit sinken auch die Kosten für eine Laserbehandlung. In einem optimalen Fall dauert jede der Sitzungen bei einem Arzt für plastische Chirurgie zwischen 40 und 50 Minuten. Wer schon fleißig mit Cremes „vorgearbeitet“ hat, der kommt auch mit einer halben Stunde aus.

Dehnungsstreifen Lasern, es dauert bis Ergebnisse zu sehen sind

Viele Frauen sind enttäuscht, wenn sie die erste Behandlung mit dem Laserstrahl hinter sich haben, denn das Ergebnis ist nicht sofort sichtbar. Erst wenn die Haut Zeit hatte sich zu regenerieren, dann wird deutlich, ob der Laser erfolgreich war. Nach drei bis vier Behandlungen wird der Erfolg dann aber endlich sichtbar, denn die Haut ist straffer, ebenmäßiger und wirkt verjüngt. Auch wenn die Dehnungsstreifen niemals ganz verschwinden, sie verblassen im Laufe der Zeit und stören nicht mehr das Hautbild.