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Was hilft bei Dehnungsstreifen auf der Brust?

Schwangere Frauen freuen sich auf ihr Baby, aber sie akzeptieren nur sehr schwer die „Nebenwirkungen“ einer Schwangerschaft. Zu diesen unschönen Begleiterscheinungen gehören auch Dehnungsstreifen auf der Brust, denn nicht nur die Haut des Bauchs dehnt sich in den neun Monaten der Schwangerschaft über Gebühr aus. Viele Frauen verzweifeln beim Anblick der Streifen, die sich meist an den Seiten der Brüste zeigen, und fürchten, ihre Attraktivität zu verlieren.

Dehnungsstreifen an der Brust werden wie die Streifen am Bauch nie wieder komplett verschwinden, aber es gibt Mittel und Wege, um die Streifen verblassen zu lassen.

Eincremen und vorbeugen

Fast jede Frau nimmt während der Schwangerschaft zwischen zehn und zwölf Kilo zu. Das ist normal und kein Grund zur Beunruhigung. Die Veränderungen des Körpers kommen nicht von heute auf morgen und es bleibt daher immer genug Zeit, sich auf veränderten Umstände vorzubereiten. Nicht nur der Bauch wächst, sondern auch der Busen und Frauen, die effektiv gegen die Dehnungsstreifen vorgehen wollen, die sind gut beraten, schon am Anfang etwas zu unternehmen, damit keine Dehnungsstreifen entstehen.

Eine milde Bodylotion oder auch ein Bodyöl sind, wenn sie regelmäßig angewendet werden, ein sehr gutes Mittel gegen Dehnungsstreifen an der Brust. Wenn die Haut eingecremt wird, dann bleibt sie nicht nur streichelweich, sie bleibt auch elastisch und kann sich nicht mehr so stark ausdehnen. Auch ein Duschgel mit einem hohen Anteil an cremiger Bodylotion ist eine gute Idee, wenn es um den Kampf mit den Dehnungsstreifen geht. Unter der Dusche wird das Duschgel mit einem Luffa-Handschuh oder auch mit einer nicht zu harten Bürste aufgetragen und leicht in die Haut einmassiert. Frauen, die bis zum Ende der Schwangerschaft eifrig cremen, die müssen sich über Dehnungsstreifen keine Sorgen machen.

Neben einer Bodylotion sind auch spezielle Cremes, die es in der Apotheke gibt, eine gute Wahl, denn auch diese Cremes helfen dabei Dehnungsstreifen zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen können.

Viel Sport treiben

Sport in der Schwangerschaft ist immer zu empfehlen, denn Sport ist gut für die Figur, kann Dehnungsstreifen auch an der Brust verhindern und sorgt zudem dafür, dass die Geburt ein wenig leichter und weniger anstrengend wird. Natürlich kommt für schwangere Frauen nicht mehr jede Sportart in Frage, aber Schwimmen ist ideal, um die Dehnungsstreifen erst gar nicht entstehen zu lassen. Frauen, die sich fit und gesund fühlen, können auch in der Schwangerschaft noch mit dem Rad fahren oder Tennis spielen, denn auch diese Sportarten sind perfekt, um Dehnungsstreifen effektiv zu verhindern.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft sollten Frauen aber auf anstrengende Sportarten verzichten. Was allerdings bis kurz vor der Niederkunft erlaubt ist, das ist Schwimmen, und wenn es keine Dehnungsstreifen geben soll, dann kann ruhig noch einmal pro Woche geschwommen werden.

Wie können Dehnungsstreifen entfernt werden?

Wenn eincremen und auch der Sport nicht geholfen haben und die Dehnungsstreifen an der Brust nicht mehr zu übersehen sind, dann suchen viele Frauen nach einer Möglichkeit, um diese Streifen auf dem schnellsten Weg wieder loszuwerden. Vor allem bei Frauen, die lange stillen, sind die Dehnungsstreifen oftmals sehr ausgeprägt, was dann helfen kann, ist eine operative Bruststraffung. Eine Bruststraffung, die durch einen plastischen Chirurgen durchgeführt wird, birgt Risiken und ist teuer. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur dann, wenn die Patientin nachweisen kann, dass sie ohne den operativen Eingriff unter schweren psychischen Problemen zu leiden hat.

Eine andere Möglichkeit, um Dehnungsstreifen an der Brust zu entfernen, bietet die moderne Lasertechnik. Bei dieser Therapie werden die Streifen in mehreren Sitzungen mit pulsierendem Licht beschossen. Die Laserbehandlung ist nicht mit Schmerzen verbunden, wird aber wie die Bruststraffung nicht von den Krankenkassen bezahlt. Die Dehnungsstreifen verschwinden zwar durch die Bestrahlung mit dem Laser nicht ganz, aber sie werden deutlich verblassen.

 

Dehnungsstreifen lasern lassen

Dehnungsstreifen sind Narben, die immer dann entstehen, wenn die untere Schicht der Haut zu stark gedehnt wurde. Sie sind zwar immer harmlos und schmerzen nicht, aber sie stören das gleichmäßige Hautbild. Jede zweite Frau bekommt Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft und auch alle, die zu schnell abgenommen haben, bekommen häufig die blau schimmernden Streifen am Bauch, an den Oberschenkeln und auch an den Oberarmen. Besonders betroffen sind diejenigen, die von Natur aus ein eher schwaches Bindegewebe haben, aber auch Sportler, die Muskeln aufbauen oder die in der Pubertät zu schnell wachsen, sollten sich nicht wundern, wenn sie Dehnungsstreifen entdecken.

Vor allem Frauen stören die Streifen und sie suchen nach einer Möglichkeit sie zu entfernen. Eine Option sind diverse Cremes, Öle und Lotionen, eine andere Möglichkeit bietet der moderne Laser. Laser haben sich bereits bei der Entfernung von unliebsamen Tattoos einen guten Namen gemacht und auch wenn es um markante Narben geht, dann ist ein Laser eine gute Wahl. Wie sieht es aber mit der Entfernung von Dehnungsstreifen aus? Kann auch hier der Laser helfen?

Besser als Dehnungsstreifen lasern ist den Streifen vorzubeugen.

Alternativen zum Dehnungsstreifen lasern

Mikrodermabrasion und Mesotherapie

Mikrodermabrasion und Mesotherapie stellen zwei Möglichkeiten dar, wie mit einem Laser die Dehnungsstreifen entfernt werden können. Mithilfe der Mikrodermabrasion und der Mesotherapie werden die von den Dehnungsstreifen betroffenen Stellen abgeschliffen. Außerdem werden Extrakte in die untere Hautschicht verbracht, die die geschädigten Hautstellen quasi reparieren und so die Haut wieder elastisch und dehnbar machen. Nach der Behandlung ist das Hautbild wieder ebenmäßig und glatt.

Leider kommen die Krankenkassen für diese Behandlung nicht auf, denn der Laser gehört in diesem Bereich zu den kosmetischen Eingriffen. Wer sich dennoch für die Mikrodermabrasion und Mesotherapie entscheidet, der muss mit Kosten ab 100,- Euro rechnen, je nach Narbenbildung und Hautbild. Der Eingriff ist schmerzlos, aber es sind mehrere Sitzungen bei einem plastischen Chirurgen notwendig, wenn die Dehnungsstreifen sehr ausgeprägt sind.

Die Behandlung mit iLipo

Auch mit iLipo gibt es die Möglichkeit unschöne Dehnungsstreifen verschwinden zu lassen. Bei dieser Form der Laserbehandlung werden die Hautstellen, an denen sich Streifen zeigen, mittels eines sehr feinen Diamanten entfernt. Durch diesen Vorgang wird die Durchblutung in den Zellen der Unterhaut angeregt. Zusätzlich kommt eine starke Lichttherapie zum Einsatz, die die lästigen Fettzellen einfach dahin schmelzen lässt. Das für die Haut so wichtige Kollagen und Elastin kann sich erneuern und das Hautbild verbessert sich deutlich, die Haut ist wieder straff und die Dehnungsstreifen verblassen.

Die Kosten für diese Behandlung liegen bei 75,- Euro pro Sitzung und in der Regel sind mindestens sechs Sitzungen notwendig. Aber wie oft die Therapie wiederholt werden muss, das richtet sich nach der jeweiligen Haut und nach der Stärke der Dehnungsstreifen.

Vorbeugen lohnt sich

Schwangere Frauen sind gut beraten, schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft die Haut immer wieder einzucremen, denn auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Dehnungsstreifen eine zu große Fläche einnehmen. Je größer die Fläche ist, umso aufwendiger wird es später, wenn eine Lasertherapie gemacht werden soll. Auch die Zeit, in der der Laser die Haut behandelt, wird kürzer und damit sinken auch die Kosten für eine Laserbehandlung. In einem optimalen Fall dauert jede der Sitzungen bei einem Arzt für plastische Chirurgie zwischen 40 und 50 Minuten. Wer schon fleißig mit Cremes „vorgearbeitet“ hat, der kommt auch mit einer halben Stunde aus.

Dehnungsstreifen Lasern, es dauert bis Ergebnisse zu sehen sind

Viele Frauen sind enttäuscht, wenn sie die erste Behandlung mit dem Laserstrahl hinter sich haben, denn das Ergebnis ist nicht sofort sichtbar. Erst wenn die Haut Zeit hatte sich zu regenerieren, dann wird deutlich, ob der Laser erfolgreich war. Nach drei bis vier Behandlungen wird der Erfolg dann aber endlich sichtbar, denn die Haut ist straffer, ebenmäßiger und wirkt verjüngt. Auch wenn die Dehnungsstreifen niemals ganz verschwinden, sie verblassen im Laufe der Zeit und stören nicht mehr das Hautbild.

10 Tipps gegen Dehnungsstreifen

Jeder, der durch eine Diät viele Kilos verloren hat, der ist mit Sicherheit überglücklich. Genauso glücklich ist jede Frau, die ein gesundes Kind auf die Welt gebracht hat, aber beide, die frischgebackene Mutter und auch derjenige, der schlanker geworden ist, haben mit einem mitunter großen Problem zu kämpfen – mit den ungeliebten und unschönen Dehnungsstreifen.

1. Auf die Ernährung achten

Wer abnehmen will, der sollte sich ausgewogen ernähren und auch schwangere Frauen müssen darauf achten, dass die Ernährung stimmt. Zu einer gesunden Ernährung gehören unter anderem viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und auch Fisch und Milch. Mit dieser Ernährung purzeln aber nicht nur die Pfunde, auch Dehnungsstreifen haben dann keine Chance mehr.

2. Ausreichend trinken

Während einer Diät soll generell viel getrunken werden, denn das dämpft das Hungergefühl und strafft zudem die Haut. Das Bindegewebe bleibt geschmeidig und Dehnungsstreifen können erst gar nicht entstehen. Optimal sind zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßter Tee jeden Tag. Zu wenig trinken bedeutet: Die Haut trocknet aus, sie verliert an Widerstandsfähigkeit und Dehnungsstreifen haben ein leichtes Spiel.

3. Die Haut massieren

Besonders in der Schwangerschaft wird die Haut vor allem am Bauch und an den Brüsten sehr stark beansprucht. Um zu verhindern, dass die strapazierte Haut mit Dehnungsstreifen reagiert, sollte sie jeden Tag sanft massiert werden. Optimal ist eine Massage während der Dusche mit einer Naturhaarbürste oder einem sogenannten Luffa-Handschuh.

4. Mit Wechselduschen vorbeugen

Abwechselnd kalt und warm duschen ist ein bewährtes Mittel, wenn es um Dehnungsstreifen geht. Immer wenn die Temperatur wechselt, dann wird die Blutzirkulation angekurbelt und das gibt Dehnungsstreifen keine Möglichkeit, sich zu entwickeln. Wer sich für Wechselduschen entscheidet, der sorgt außerdem dafür, dass sich die Zellen im Bindegewebe immer wieder erneuern können. Die Haut bleibt wunderschön glatt.

5. Die Muskeln aufbauen

Sport sollte zu jeder Diät gehören, denn sportliche Aktivitäten verbrennen eine ganze Menge Kalorien. Auch schwangere Frauen sind gut beraten in einem vernünftigen Rahmen Sport zu treiben, denn mit Sport werden Muskeln aufgebaut und wo Muskeln sind, wird die Haut geglättet. Allerdings kann der Muskelaufbau nur dann funktionieren, wenn mindestens alle zwei Tage die entsprechenden Übungen gemacht werden. Ein kleiner Tipp: Um Dehnungsstreifen effektiv vorzubeugen, sollte mit dem Muskeltraining schon am Anfang einer Schwangerschaft begonnen werden.

6. Zupfmassage hilft

Auch Zupfmassage kann ein sehr einfaches, dabei aber sehr wirksames Mittel gegen Dehnungsstreifen sein. Dabei wird einfach die Haut an den Stellen, wo sich Streifen bilden können, mit zwei Fingern gezupft, denn so wird die Haut optimal gestrafft.

7. Hilfreiche Pflegeprodukte

Fast jede Frau hat eine Bodylotion im Bad stehen und diese Lotion kann die Haut vor Dehnungsstreifen bewahren. Einfach jeden Morgen und jeden Abend mit leicht kreisenden Bewegungen einmassieren, dann wird die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und um Dehnungsstreifen muss sich keiner mehr Gedanken machen.

8. Ausdauernd Sport treiben

Schon eine halbe Stunde am Tag zügig spazieren gehen ist ein sehr gutes Mittel, um Dehnungsstreifen vorzubeugen. Zwei- bis dreimal in der Woche ein paar Bahnen schwimmen hat den gleichen Effekt und ist auch für schwangere Frauen sehr zu empfehlen. Auch Pilates und spezielle Schwangerschaftsgymnastik sind wahre Wunderwaffen gegen Dehnungsstreifen.

9. Spezialprodukte verwenden

In der Apotheke gibt es Salben und Öle, die speziell gegen Dehnungsstreifen helfen. Diese Produkte helfen dabei, die Haut elastisch zu halten und fördern die Durchblutung. Die Haut bleibt glatt und es gibt keine Dehnungsstreifen.

10. Nicht zu viel zunehmen

Dass in der Schwangerschaft die Waage nach oben geht, ist vollkommen normal, aber mehr als maximal 20 kg sollten es nicht sein, denn dann verliert die Haut zu viel von ihrer Spannkraft.. Frauen, die zu stark zunehmen, müssen damit rechnen, dass die Haut zu arg gedehnt wird und sich unschöne Streifen bilden.