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Schwangerschaftsstreifen Effektiv Vorbeugen

Schwangere Frauen freuen sich auf ihr Baby und das kann man ihnen auch ansehen. Die Haare bekommen Fülle und glänzen, sie strahlen Glück und Optimismus aus und auch der Teint wird rosig und wunderbar klar.
Dabei wird gerne vergessen, dass die Haut an anderen Stellen über Gebühr gedehnt wird, bis sich schließlich die sogenannten Striae distensae bilden, besser bekannt als Schwangerschaftsstreifen. Besonders an den Brüsten, am Bauch, aber auch an den Oberschenkeln sind Schwangerschaftsstreifen gerne sehr ausgeprägt, aber es gibt Mittel, um sie zu verhindern.

Mit Gymnastik vorbeugen

Schwangere Frauen, die schon von Anfang an Gymnastik machen, haben nicht nur eine leichtere Geburt, sie beugen auch effektiv Schwangerschaftsstreifen vor. Um Schwangerschaftsgymnastik zu machen, müssen weder Zeit noch Geld geopfert werden, jede Frau kann regelmäßig zu Hause üben. Schon eine halbe Stunde am Tag reicht, um das Bindegewebe der Haut zu stärken und zu verhindern, dass sich Schwangerschaftsstreifen bilden. Wer sich vielleicht nicht sicher ist, welche Übungen die richtigen sind, der sollte sich mit einer erfahrenen Hebamme unterhalten oder einen speziellen Kurs mitmachen.

Wichtig ist es, dass schon in den ersten Schwangerschaftsmonaten mit der Gymnastik begonnen wird, denn dann hat die Haut keine Gelegenheit, sich mehr als unbedingt nötig auszudehnen und unschöne Streifen zu hinterlassen.

So effektiv sind Massagen

Damit Haut streichelzart bleibt, muss sie verwöhnt werden. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn die Haut, wie in einer Schwangerschaft, sehr stark beansprucht wird. Um Schwangerschaftsstreifen keine Chance zu geben, kann es sehr hilfreich sein, die besonders beanspruchten Hautstellen sanft zu massieren. So wird die Haut immer wieder optimal durchblutet und es können sich im Unterhautgewebe neue Zellen bilden. Die Haut bleibt wunderbar elastisch und glatt.

Für die Massage ist eine nicht zu harte Bürste mit natürlichen Borsten eine gute Wahl, aber auch ein spezieller Luffa-Handschuh macht die Haut geschmeidig und Schwangerschaftsstreifen sind kein Thema mehr.

Besser als Dehnungsstreifen lasern ist den Streifen vorzubeugen.

Produkte um Schwangerschaftsstreifen Vorzubeugen

Gesund essen und viel trinken

Jede schwangere Frau sollte sich so gesund wie eben möglich ernähren. Das heißt aber nicht, dass Heißhungerattacken ignoriert werden müssen, aber allzu viel Gewicht sollten Frauen in der Schwangerschaft nicht zunehmen. Wichtig ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Fisch sollte ebenso auf der Speisekarte stehen wie auch weißes Fleisch, viel Gemüse und noch mehr Obst. Vitamin C, Proteine und Aminosäuren sind nicht nur für das ungeborene Kind gesund, auch die Haut freut sich und bleibt bei der richtigen Ernährung straff und elastisch.

Ebenso wichtig wie die richtige Ernährung ist es, viel zu trinken, denn wer viel trinkt, der polstert seine Haut praktisch aus und sorgt für ein gesundes, schönes Hautbild. Optimal sind Mineralwasser, aber auch ungesüßte Tees oder Obstschorlen, die über den Tag verteilt getrunken werden sollten. So bleibt die Haut straff und Schwangerschaftsstreifen haben keine Chancen mehr.

Wie wirksam sind Pflegecremes gegen Schwangerschaftsstreifen?

Nach einer Studie bekommen über 50% der schwangeren Frauen besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft Dehnungsstreifen. Das Bindegewebe an den Brüsten, am Po und vor allem am Bauch wird stark überdehnt und es zeigen sich unschöne Risse. Viele Frauen greifen dann zu Cremes, Bodybutter oder zu einer Körperlotion, um die Schwangerschaftsstreifen zumindest zu minimieren. Allerdings haben britische Wissenschaftler herausgefunden, dass eincremen alleine nicht reicht, die Creme sollte gründlich in die Haut einmassiert werden.

Wer sich für eine Creme entscheidet, der sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die Creme, was ihre Inhaltsstoffe angeht, unbedenklich ist. Leider sind das nicht alle Cremes, viele enthalten billige Paraffine, die die Haut nicht pflegen, sondern reizen und im schlimmsten Fall sogar Allergien auslösen können. Die meisten Cremes, die speziell gegen Schwangerschaftsstreifen entwickelt wurden, sind aber sehr gut. Sie versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit, sie pflegen die Haut und sorgen dafür, dass das Bindegewebe, straff bleibt. Bei regelmäßiger Anwendung verschwinden die Streifen zwar nicht komplett, aber sie werden immer blasser.

Neben Cremes sind auch Körperöle eine gute Idee, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Besonders reichhalte Öle wie Wildrosenöl, Jojoba-Öl und Mandelöl sind perfekt, denn diese Öle machen die Haut sehr weich und sie haben die Eigenschaft, das Bindegewebe zu straffen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn es um ätherische Öle geht. Minze und Majoran, Zimt und Nelke, Thymian und Wacholder können unter Umständen sogar Wehen auslösen und im schlimmsten Fall für Vergiftungserscheinungen sorgen. Das Beste ist es, mit dem Arzt zu sprechen und sich eine spezielle Creme gegen Schwangerschaftsstreifen empfehlen oder sogar verschreiben zu lassen.

Dehnungsstreifen lasern lassen

Dehnungsstreifen sind Narben, die immer dann entstehen, wenn die untere Schicht der Haut zu stark gedehnt wurde. Sie sind zwar immer harmlos und schmerzen nicht, aber sie stören das gleichmäßige Hautbild. Jede zweite Frau bekommt Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft und auch alle, die zu schnell abgenommen haben, bekommen häufig die blau schimmernden Streifen am Bauch, an den Oberschenkeln und auch an den Oberarmen. Besonders betroffen sind diejenigen, die von Natur aus ein eher schwaches Bindegewebe haben, aber auch Sportler, die Muskeln aufbauen oder die in der Pubertät zu schnell wachsen, sollten sich nicht wundern, wenn sie Dehnungsstreifen entdecken.

Vor allem Frauen stören die Streifen und sie suchen nach einer Möglichkeit sie zu entfernen. Eine Option sind diverse Cremes, Öle und Lotionen, eine andere Möglichkeit bietet der moderne Laser. Laser haben sich bereits bei der Entfernung von unliebsamen Tattoos einen guten Namen gemacht und auch wenn es um markante Narben geht, dann ist ein Laser eine gute Wahl. Wie sieht es aber mit der Entfernung von Dehnungsstreifen aus? Kann auch hier der Laser helfen?

Besser als Dehnungsstreifen lasern ist den Streifen vorzubeugen.

Alternativen zum Dehnungsstreifen lasern

Mikrodermabrasion und Mesotherapie

Mikrodermabrasion und Mesotherapie stellen zwei Möglichkeiten dar, wie mit einem Laser die Dehnungsstreifen entfernt werden können. Mithilfe der Mikrodermabrasion und der Mesotherapie werden die von den Dehnungsstreifen betroffenen Stellen abgeschliffen. Außerdem werden Extrakte in die untere Hautschicht verbracht, die die geschädigten Hautstellen quasi reparieren und so die Haut wieder elastisch und dehnbar machen. Nach der Behandlung ist das Hautbild wieder ebenmäßig und glatt.

Leider kommen die Krankenkassen für diese Behandlung nicht auf, denn der Laser gehört in diesem Bereich zu den kosmetischen Eingriffen. Wer sich dennoch für die Mikrodermabrasion und Mesotherapie entscheidet, der muss mit Kosten ab 100,- Euro rechnen, je nach Narbenbildung und Hautbild. Der Eingriff ist schmerzlos, aber es sind mehrere Sitzungen bei einem plastischen Chirurgen notwendig, wenn die Dehnungsstreifen sehr ausgeprägt sind.

Die Behandlung mit iLipo

Auch mit iLipo gibt es die Möglichkeit unschöne Dehnungsstreifen verschwinden zu lassen. Bei dieser Form der Laserbehandlung werden die Hautstellen, an denen sich Streifen zeigen, mittels eines sehr feinen Diamanten entfernt. Durch diesen Vorgang wird die Durchblutung in den Zellen der Unterhaut angeregt. Zusätzlich kommt eine starke Lichttherapie zum Einsatz, die die lästigen Fettzellen einfach dahin schmelzen lässt. Das für die Haut so wichtige Kollagen und Elastin kann sich erneuern und das Hautbild verbessert sich deutlich, die Haut ist wieder straff und die Dehnungsstreifen verblassen.

Die Kosten für diese Behandlung liegen bei 75,- Euro pro Sitzung und in der Regel sind mindestens sechs Sitzungen notwendig. Aber wie oft die Therapie wiederholt werden muss, das richtet sich nach der jeweiligen Haut und nach der Stärke der Dehnungsstreifen.

Vorbeugen lohnt sich

Schwangere Frauen sind gut beraten, schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft die Haut immer wieder einzucremen, denn auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Dehnungsstreifen eine zu große Fläche einnehmen. Je größer die Fläche ist, umso aufwendiger wird es später, wenn eine Lasertherapie gemacht werden soll. Auch die Zeit, in der der Laser die Haut behandelt, wird kürzer und damit sinken auch die Kosten für eine Laserbehandlung. In einem optimalen Fall dauert jede der Sitzungen bei einem Arzt für plastische Chirurgie zwischen 40 und 50 Minuten. Wer schon fleißig mit Cremes „vorgearbeitet“ hat, der kommt auch mit einer halben Stunde aus.

Dehnungsstreifen Lasern, es dauert bis Ergebnisse zu sehen sind

Viele Frauen sind enttäuscht, wenn sie die erste Behandlung mit dem Laserstrahl hinter sich haben, denn das Ergebnis ist nicht sofort sichtbar. Erst wenn die Haut Zeit hatte sich zu regenerieren, dann wird deutlich, ob der Laser erfolgreich war. Nach drei bis vier Behandlungen wird der Erfolg dann aber endlich sichtbar, denn die Haut ist straffer, ebenmäßiger und wirkt verjüngt. Auch wenn die Dehnungsstreifen niemals ganz verschwinden, sie verblassen im Laufe der Zeit und stören nicht mehr das Hautbild.